Dürmentingen - Geschichte in Jahreszahlen

 
Dürmentingen
 
811 Erste urkundliche Erwähnung ("Tiermuntinga").
961 Gütertausch zwischen dem Kloster Schwarzach am Rhein und dem Bischof von Chur.
1262 Pfarrei Dürmentingen erstmals erwähnt; sie ist aber viel älter. Die Pfarrei war reichenauisch, später konstanzisch und kam 1807 von Baden an Württemberg.
1290 Die Grafen von Veringen verkaufen Besitz an Habsburg.
bald nach 1300 Die habsburgischen Einkünfte zu Dürmentingen wurden als Burglehen verliehen oder größtenteils an die von Hornstein verpfändet
1306 Nach dem Habsburger Urbarium hatte dieses Geschlecht zu Dürmentingen Zwing und Bann, das Recht über Diebe und Frevler zu richten. Das Vogtrecht hatten sie vom Reichenauer Besitz und trugen auch eine der Reichenauer Huben selbst zu Lehen.
1386 Über mehrere Pfandinhaber kam die Ortsherrschaft (Vogtei) Dürmentingen an das Haus Waldburg.
1445 Truchsess Eberhard kauft zwei weitere Höfe von den Horsnstein, die immer noch Besitz in Dürmentingen hatten.
1452 Kauf der Vogtei Dürmentingen durch die Truchsessen v.W.
15. Jh. Der Ort hatte damals 30 Wohngebäude
1550 Der Vogt hat seinen Sitz in Dürmentingen. Verwaltungsfunktionen werden vom Bussen herunter nach Dürmentingen verlegt.
1580 Ein Schloss wird erwähnt. Truchsess Karl v. Waldburg nimmt einen Sitz in Dürmentingen und verwendet den alten Pfarrhof zur Erweiterung seines Schlosses.
1585 War bereits eine Schule in Dürmentingen vorhanden.
1610 Das bis ins Mittelalter zurückreichende Siechenhaus wird erwähnt. Es wurde später zum Armenhaus.
1665 Anlegung des heutigen Friedhofs.
1668 Bau der Lorettokapelle.
1734 63 Wohngebäude; Bau des "Fasanenhofs".
Zum Schloss gehören mittlerweile Schlossplatz, Lustgarten, Ams- und Renthaus (später Gasthaus zum "Löwen") sowie zwei Jägerhäuser.
1762 Das weit ausserhalb des Dorfes gelegene truchsessische Forst- und Jagdhaus Schütt(e) wird erwähnt.
1786 Verkauf der Herrschaft Dürmentingen an Thurn und Taxis.
1806 Das Kirchenschiff wird abgebrochen und in den folgenden Jahren neu erbaut.
Dürmentingen kommt unter Württembergische Staatshoheit, bleibt aber noch Sitz eines "Amtes".
1810 Burgau und die Wohlfartsmühle werden nach Dürmentingen eingepfarrt.
1810 - 1818 untersteht der Ort dem Unteramt Buchau.
1818 Die Kirche wird neu eingeweiht. Das truchsessische Forst- und Jagdhaus Schütt(e) wird abgebrochen.
1835 Der Ortsteil Seelenhof wird nach Kanzach umgemeindet.
1838 Dürmentingen hatte 86 Wohngebäude.
1853 Dürmentingen mit Fasanenhof erhält den Status einer zusammengesetzten Gemeinde.
1862 Gründung der Ortsfeuerwehr.
um 1900 Erste partielle Wasserversorgung.
1907 Gründung der Spar- und Darlehenskasse.
1910 Dürmentingen hat 856 Einwohner, 164 Wohnhäuser.
1911 Erste Elektrizität durch das örtliche E-Werk Max Schlegel.
1915 Bahnanschluss durch die Kanzachtalbahn (auch "Buchauer Bähnle"), Abbruch des Schlosses für den Bahnbau.
1919 Abbruch des gewerblichen Teils des Schlosses (der Brauerei).
1927 Dürmentingen erhält eine Poststelle.
1931 Der bis dahin zu Heudorf gehörende württembergische Teil Burgaus wird bis 1934 nach Dürmentingen eingemeindet und vom Oberamt Riedlingen verwaltet.
1932 Bau des Rathauses in der Hauptstraße 2.
1938 - 1973 Zum Landkreis Saulgau gehörend.
1942 Die EVS erwirbt das Netz des E-Werkes Dürmentingen.
1949/50 Erweiterung der Wasserversorgung. 1950 Ausbau der Ortskanalisation.
1954 Neubau eines Hochbehälters bei der Ziegelei.
1957 Einrichtung des Müttergenesungsheims in ehemaliger Fabrikantenvilla.
1960 Stilllegung der Kanzachtalbahn.
1962 Abbruch "Alte Schule". Erweiterungsbau Kirche St. Johannes.
1968/69 Bau einer Leichenhalle beim Friedhof.
1969 Der hohenzollerische Gemeindeteil Burgaus wird Dürmentingen zugeschlagen.
Neubau einer Turn- und Festhalle.
1973 Dürmentingen kommt zum Landkreis Biberach.
1974 Hailtingen und Heudorf werden eingemeindet.
1976 Umbau des Rathauses in der Hauptstraße 2.
1978 Anschluss an die Verbandskläranlage Riedlingen.
1979 Die Gemeinde schließt sich der Sozialstation Riedlingen an.
1982 Erweiterung der Schule.
1983 Einrichtung des Sport- und Freizeitzentrums.
1985 Neubau Feuerwehrgerätehaus.
1990 An- und Erweiterungsbau Turnhalle mit Bühne, Schutzraum und Küche.
1991 Umbau Werkraum Grund- und Hauptschule.
Fertigstellung der Baugebiete "Bohlen II" (Dürmentingen), Mühlhalde II" (Hailtingen) und "Breite II" (Heudorf).
1992 Renaturierung Kanzach.
Ausbau/Fertigstellung Baugebiet "Mühlhalde III" in Hailtingen. Grunderwerb Geschäftszentrum Ortsmitte. Erneuerung und Sanierung der Wasserversorgung, Brunnen- und Hochbehälterbau. Behebung von Altlasten im Abwasserbereich. Bau des Regenüberlaufbeckens in der Ortsmitte Dürmentingen.
Ausbau Ahornweg Dürmentingen.
1993 Ausbau/Fertigstellung Baugebiet "Maierwiesen II" in Dürmentingen.
1994 Gehwegausbau/Entschärfung Kreuzungsbereich Ortsdurchfahrt Dürmentingen.
Erweiterung Baugebiet "Breite III" (Heudorf). Erweiterungsbau Schule, Schulhofumgestaltung.
1995 Rückbau Ortsdurchfahrt. Ausbau/Fertigstellung Baugebiet "Ziegelei" in Dürmentingen.
1996 Fremdwassertrennung in Heudorf. Auswechseln Ortskanal und Wasserversorgung im Bereich Huebacker-/Torstraße in Heudorf.
1996/1997 Erweiterungsbau Kindergarten Dürmentingen. Bau eines Feuerwehrgerätehauses mit Vereinsräumen in Hailtingen (Dorfgemeinschaftshaus). Erschließung Gewerbegebiet "Burgau".
Erstellung Gewässerentwicklungsplan und Biotopvernetzung in Dürmentingen.
Aufnahme als Modellstandort für Bürgerschaftliches Engagement vom Sozielaministerium.
1997/1998 Ausrichtung landesweiter BE-Kongress.
Grunderwerb für die Baugebiete "Mühlhalde IV" in Hailtingen und "Breite III" in Heudorf.
Erschließung des Baugebiets "Hinterer Bohlen" in Dürmentingen. Teilerschließung Baugebiet "Naui Baura" (Dürmentingen), Erschließung Baugebiet "Baumgarten" (Hailtingen).
Ausbau der Alten Poststraße in Dürmentingen. Beginn Umbau Dorfgemeinschaftshaus Heudorf.
Neubau/Umbau Kindergarten Dürmentingen.
1998 - 2000 Erschließung Gewerbegebiet "Dautenhau". Umbau EG "Löwen" - Vereinsräume und Toilettenanlagen. Platzgestaltung Dorfmitte in Hailtingen, Aussenanlagen. Fertigstellung der Baugebiete "Mühlhalde III" in Hailtingen und "Breite III" in Heudorf, Teilerschließung Baugebiet "Mühlhalde IV" in Hailtingen.
Anschaffung Feuerwehrfahrzeug LF 16. Ausbau "Mutter-Kind-Klinik". Erweiterung Fa. Wolter in Dürmentingen. Ausbau Gehweg Ertinger Straße, Kanal- und Wasserleitung, Bau des Regenüberlauf-beckens in Hailtingen. Erweiterung Fa. Roland Herrmann, Hailtingen.
Anschluss an das Erdgasnetz. Aufstellung Bebauungsplan "Mittelösch II". Baubeginn im Gewerbegebiet "Dautenhau", Sanierung der Heizungsanlage in der Grund- und Hauptschule, Baubeginn des Dorfgemeinschaftshauses in Heudorf und Sanierung des nebenliegenden Gäng-Wohnhauses.
Teilerschließung "Mittelösch II" in Dürmentingen. Erwerb Firmengelände "Paul" in der Ortsmitte von Dürmentingen - Betriebsverlagerung in das Gewerbegebiet "Paul".
2001 - 2002 Umbau und Erweiterung der Grund- und Hauptschule (Hausmeisterwohnung). Fertigstellung des Dorfgemeinschaftshauses in Heudorf und der Sanierung des Wohnhauses Gäng. Bau des "RÜB IV" in der Fabrikstraße in Dürmentingen. Umbau des Feuerwehrmagazins in Hailtingen. Schaffung von Kinderspielplätzen und deren Sanierung. Ergänzung Baugebiet "Bohlen II" in Dürmentingen. Erwerb landwirtschaftliches Betriebsgebäude Stammstraße 9, Grunderwerb Baugebiet "Breite IV" in Heudorf. Ansiedlung der Fa. Buck CNC-Technik im Gewerbegebiet "Dautenhau".
2003 - 2004 Errichtung eines Info-Leitsystems in Dürmentingen. Anlage eines Hochwasser-Entlastungskanals in der Ortsmitte von Dürmentingen. Teilerschließung "Mühlhalde IV" in Hailtingen. Abriss der Gewerbebrache "Paul" in der Ortsmitte von Dürmentingen. Abriss Stallgebäude "Geiger" in der Stammstraße 9, Abriss des Anbaus beim ehemaligen Gasthaus "Löwen".
aktuell Neuordnung des ehemaligen Firmenareals "Paul" in der Ortsmitte von Dürmentingen (Projekt "Lebendige Ortsmitte" mit generationsübergreifenden und multifunktionalen Schwerpunkten, orientiert an sozial- und gemeindepolitischen Vorgaben entsprechend dem gemeindlichen Bedarf).
Baubeginn Umbau des ehemaligen Gasthauses "Löwen" und vormaligen Amtshauses zum Bürger- und Rathaus.
Auflage der ersten Dürmentinger Rad- und Wanderkarte.
Startseite zurück top
letzte Änderung am  18. Februar 2007 - webmaster