Dürmentingen Burgau Hailtingen Heudorf

Eine Gemeinde stellt sich vor ....

 
...unsere Gemeinde ist ein außergewöhnliches Dorf mit einem Industrieanteil, der weit über
dem Schnitt der "Industriestädte liegt. Nicht nur die landschaftlich reizvolle Lage und die
dörflichen Strukturen machen diese oberschwäbische Gemeinde so liebenswert, sondern
auch weil:
alles da ist was lebensnotwendig ist
das Vereinsleben richtig lebendig ist
man sich an der oberschwäbischen Ba-rockstraße so wohl fühlen kann wie im Urlaub
das eigene "Häusle" noch erschwinglich ist
die Bürger mitbestimmen und sich einbringen können
man sich hier so wunderbar einfach dem Konsumzwang entziehen kann
der Bussen, der "Heilige Berg" Oberschwabens, in nächster Nähe ist
man von hier aus viele schöne Ausflüge machen kann
sie sehr eigenwillig ist und dies gegenüber den anderen Ortschaften tapfer verteidigt
die Kinder hier noch "idyllisch" aufwachsen können
es im Jahresablauf so schöne Feste gibt, bei denen sich alle einbringen können
   Die reizvolle Lage der Gemeinde Dürmentingen lädt geradezu zum Wandern und Radeln
   ein.  Ein sehr gut ausgebautes Netz von Wanderwegen ermöglicht ein bequemes Wan-
   dern und Radfahren in Wald und Flur.
   So wurde z.B. der ehemalige Bahndamm zu einem Rad-/Wanderweg umgebaut, der sich
   durch das schöne Kanzachtal zieht. Von diesem ehemaligen Bahndamm aus bestehen
   verschiedene Rundwandermöglichkeiten bis hin zum Federsee oder in die andere
   Richtung nach Riedlingen.


Bad Buchau
-Thermalbad - Federseemuseum - Steinzeitdorf - Federseesteg - Wackelwald
 

Riedlingen - Radwanderweg Donau - Federsee

 

   Als Ziel für größere Wanderungen eignet sich besonders der Bussen mit seiner Aussicht
   von der alten Burgruine über ganz Oberschwaben bis hinein ins Schussental, die Alpen
   usw. Sehenswert sind aber auch das Naturschutzgebiet Federsee mit den frühgeschicht-
   lichen Funden, das Federseemuseum mit archäologischem Freigelände sowie die Bach-
   ritterburg im benachbarten Kanzach.


Über allem steht: Der Bussen
   Ohne den 767 m hohen Bussen würde in unserer Landschaft ein entscheidendes Merk-
   mal fehlen. Kommt man von einer Reise zurück, ist der erste Blick auf den Bussen die
   Botschaft, in der Heimat angekommen zu sein.
   Die Gestalt des Bussens wurde vor ca. 250 000 Jahren während der Risseiszeit geprägt.
   Zu  dieser Zeit schaute nur noch der oberste Teil des Berges aus dem Eis heraus. Dass
   die Anhöhe die Kaltphase überlebte und nicht eingeebnet wurde, verdankt sie den wider-
   standsfähigen Sivana-Kalken.
   Eine Kirche ist seit 805 durchgehend auf dem Bussen nachweisbar. Chor und Turm des
   heutigen Gotteshauses stammen aus dem Jahr 1516.
   In nördlicher Richtung befinden sich auf dem Grat die Reste einer mittelalterlichen Burg-
   anlage (seit 805). Die Burg gehörte den Aholfingern, den Habsburgern und den Wald-
   burgern, bevor sie 1633 im Dreißigjährigen Krieg von den Schweden zerstört wurde.
   Auf dem Gipfelplateau des Berges wird bei günstiger Witterung der Aufstieg mit einer
   imposanten Aussicht auf das Federseebecken, über das Schussental hinweg bis zu den
   Alpen belohnt. Bis zu 500 Dörfer, Klöster und Kirchen wurden vom Bussen aus gezählt.
   Seit 1521 ziehen jedes Jahr zahlreiche Pilger zur "schmerzhaften Muttergottes" in die
   dem hl. Leonhard geweihte Bussenkirche, wodurch der Bussen den Titel "Heiliger Berg
   Oberschwabens" erhalten hat.
 Neben persönlichen Motiven für die Wallfahrt ist ein wichti-
 ger Grund die Bitte um Kindersegen. Durch das Entzünden
 einer Opferkerze soll so schon vielen kinderlosen Paaren
 das Anliegen um den erhofften Kindersegen erhört worden
 sein. Als Andenken an die Pilgerfahrt können die überregio-
 nal bekannten Zuckerbackwaren, "Bussakindla" genannt,
 mit nach Hause genommen werden.
   Vor wenigen Jahren wurden die Bäume vor dem Aussichtsturm gefällt, damit der Be-
   sucher den weitschweifenden Ausblick auf das Donautal, die Schwäbische Alb und
   Oberschwaben genießen kann.
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letzte Änderung am  21. Februar 2007 - webmaster